Ein thüringer Berliner eroberte im Nachwuchsbereich so manchen internationalen Erfolg. Nun kommt im ersten Männerjahr gleich seine große Chane in der Open-Kategorie: Tino Bierau

 

Als kleiner Steppke stand Tino im Fußballtor und es war ihm furchtbar langweilig. Sein älterer Bruder schaffte Abhilfe. Er nahm ihn einfach mit zum Judo-Training und somit begann Tino als 9-jähriger auf thüringer Matten mit dem Judo-ABC und war auch schnell erfolgreich.

Er fiel auf, ging als 14-jähriger zum Leistungszentrum Jena und machte 2004 seinen Realschul-Abschluss. Die Entscheidung danach hieß: "Sport oder nicht. Ich wollte aber Sport und damit auch weitermachen. In Berlin bot sich die Möglichkeit, mein Abi zu machen. Also Umzug nach Berlin."

Mittlerweile hat er das Abi in der Tasche und drei EM-Medaillen (2x Silber, 1x Bronze) sowie WM-Bronze im Nachwuchsbereich erkämpft und hat in den vergangenen Tagen die Zusage der Bundespolizei für eine abgesicherte Zukunft erhalten. Gleich nach der WM gehts mit der Ausbildung los.

Für ihn ist die Open-Klasse schwer einschätzbar. "Ich werde mein Bestes geben und hoffe, dass es was Gutes wird. Jedes Turnier ist eine neue Chance und ich werde sie nutzen."

Quelle: www.judobund.de